Roland Schulze

Roland Schulze

 

Er wurde geboren am 13. Februar 1934 in Chemnitz. Er besuchte in Chemnitz die Grundschule und erlernte im Motorenwerk Chemnitz, dem späteren Werk Barkas, den Beruf des Motorenschlossers. Er studierte danach an der Ingenieurschule in Chemnitz und zuletzt an der Ingenieurschule für Kraftfahrzeugbau in Zwickau. Am 2.8.1954 begann er im Werk Horch als Technologe, anfangs am H3A und dann eigenverantwortlich für die EM4- und EM6-Motoren. Am 1.6.1964 wurde er Gruppenleiter in der Getriebefertigung, vorwiegend für das Roburgetriebe. Am 1.1.1967 wurde er Abteilungsleiter für mechanische Bearbeitung im Werk Sachsenring. In diese Zeit fällt auch die Entwicklung des P603. Dieses moderne Nachfolgefahrzeug des Trabant P601 war weitestgehend für den Serienanlauf vorbereitet. Es wurde brutal von Günter Mittag gestoppt. Das führte zu großer Enttäuschung in allen Bereichen von Sachsenring, denn 9 Versuchsfahrzeuge waren bereits gebaut und weitestgehend erprobt.

1971 kam er zur Arbeitsgruppentätigkeit für das Einheitsfahrzeug und wurde Hauptabteilungsleiter in der Investitionsvorbereitung. 1977/78 war er maßgebend in der Arbeitsgruppe DDR-Frankreich für den Bau des Gelenkwellenwerkes in Mosel tätig. Das Kompensationsgeschäft wurde mit Citroen abgeschlossen. Er war Auftragsleiter für die Werkstoffentwicklung der Zulieferer für Stahl, Fett und Gummi aus der DDR im Range eines Hauptabteilungsleiters und wurde dann zum Grundfondsdirektor berufen. Danach wurde er Direktor für Investition im Werk Sachsenring und damit auch zuständig für den Ausbau des Standortes Mosel.

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